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Why do some things stay with us, while others fade and end up getting replaced?

An object you reach for without thinking. One that's part of your life and gives something back.

Most things never get there. They arrive, they leave, and you don't notice either.

Quietly we've been trained out of attachment.
Overlit. Overstaged. You hold it and there's nothing there.

I put on a record. Slide it from the sleeve. Place it on the turntable. Brush the dust. Feel the tiny resistance when the needle catches the groove.
I could press play on my phone.

I make every bag myself. No outsourcing. First idea to last stitch.

I'm driven by the desire to be a better designer and craftsman. That's what I'm putting in the bag. Whether it gets there is for you to judge.

Geist is time spent making.



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    Warum bleiben manche Dinge Teil unseres Lebens, während andere verblassen und irgendwann ersetzt werden?

    Ein Gegenstand, nach dem du ohne nachzudenken greifst. Einer, der zu dir gehört und etwas zurückgibt.

    Die meisten Dinge erreichen so einen Status nicht. Sie kommen, sie gehen, und du bekommst es nicht einmal mit.

    Unbemerkt haben wir die Fähigkeit zur Bindung verlernt.

    Ich lege eine Schallplatte auf. Ziehe sie aus der Hülle. Setze sie auf den Teller. Entferne Staub. Spüre den winzigen Widerstand, wenn die Nadel die Rille greift.
    Ich könnte auch Play auf dem Handy drücken.

    Ich mache jede Tasche selbst. Nichts wird ausgelagert. Von der ersten Skizze bis zum letzten Stich.

    Mich treibt der Wunsch, ein besserer Designer und Handwerker zu werden. Das ist ist, was ich in die Tasche gebe. Ob es ankommt, entscheidest du.

    Geist ist, sich Zeit dafür zu nehmen.



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      WERKSTATT

      Ich mache Taschen aus Stoff.

      Wolle, Flachs, Hanf, Baumwolle — was auch immer Substanz hat und sich hochwertig anfasst. Flaumig weich oder plastikartig und ich bin raus.

      Ich nutze natürliche Materialien, weil sie sich lebendig anfühlen. Synthetische tun das nicht.

      Ich stelle die gleiche Tasche in unterschiedlichen Materialien her. Jede Auswahl erschafft einen eigenen Charakter.

      Jedes Schnittmuster entwickle ich selbst, weil ich ein detailliertes Nutzererlebnis im Kopf habe. Der Charakter dagegen entsteht erst beim Nähen, durch das Material. Designs kopieren wäre eine Abkürzung, die einem beides nehmen würde.

      Meine Werkstatt ist ein umgebautes Gästezimmer. Klein, aufgeräumt, jedes Werkzeug hat seinen Platz, die Stoffe lehnen an der Wand. Es riecht nach Holz von der Empore, die ich gebaut habe, damit Gäste weiterhin einen Platz zum Schlafen haben.

      Beim Arbeiten höre ich die Hörspiele meiner Kindheit (Die Drei ???). Dieselben Folgen, immer und immer wieder.

      Dem Automobildesign habe ich den Rücken gekehrt, damit ich keinen Chef mehr über mir habe. Geist ist die Konsequenz.


      GEMACHT, UM ZU BLEIBEN    



      Ich habe Automobildesign studiert und über zehn Jahre bei Volkswagen gearbeitet, größtenteils an Interieurs.

      Dort habe ich gelernt, wie ein Produkt von Mensch zu Mensch wandert. Ein Designer zeichnet mehr oder weniger detaillierte Vorgaben für einen Modelleur. Zusammen arbeiten sie mit Ingenieuren und müssen sich mit allen weiteren Disziplinen des Entwicklungsprozesses abstimmen. Und all diese Menschen leiten dann eine Fabrik zu dem an, was sie sich vorgestellt haben. Bei jeder Übergabe, bei jeder Diskussion geht etwas verloren.

      Diese Prozesskette gibt es bei mir nicht. Ich kann eine einzelne Linie zeichnen, weiß, was sie bedeutet, und mich direkt an die Nähmaschine setzen. Zwischen der Idee und dem Objekt geht nichts verloren. Das ist vollständige Kontrolle, und ich feiere das.

      Jetzt mache ich Taschen. Für alle, die etwas Persönliches wollen — von Hand gemacht, in einer kleinen Werkstatt, zu Hause, in Potsdam.



      “Hätte sie aus zwei Gründen wahrscheinlich nicht gekauft. Zum einen (…) weil es keine "Brand" ist. Aber eigentlich total der blöde Gedanke, denn diese Brands produzieren alle lieblos auf Masse (…). Zweitens erwartet man im ersten Moment bei "selbstgemacht" einfach schlechtere Qualität. (…) Als die Tasche hier ankam, habe ich dir ja schon geschrieben, wie begeistert ich von der Haptik und der liebe zum Detail bin. Sie fühlt sich so wertig und fest an, dass ich einfach total überrascht war. Mein erster Eindruck ist auch bis heute geblieben. die Tasche schaut trotz 3-monatigem, täglichem Nutzen noch einwandfrei aus. Sie ist so robust, fest und langlebig, dass es eine Freude ist sie täglich wieder zu nehmen.”

      - L.B. (tester)


      Geist Taschenmanufaktur® 2026 Potsdam, Germany